Das habe ich dazu gefunden:
GastroplastikDie Gastroplastiken nach Mason oder Eckhout sind in letzter Zeit seltener geworden. Ähnlich wie beim Magenband wird auch bei einer Gastroplastik ein s.g. Pouch, also ein kleiner Vormagen gebildet, der nur eine begrenzte Nahrungsmenge aufnehmen kann. Anders als beim Magenband wird der Durchlass (Stoma) zum Restmagen aber nicht durch die Implantation eines steuerbaren Magenbandes verengt, sondern durch Klammernähte, die den operativ ausgebildeten Pouch vom Restmagen bis auf einen kleinen Durchlass abtrennen. Diese Klammernähte werden mit Hilfe von Klammern aus Titan gesetzt und aus Sicherheitsgründen oft gleich mehrfach (meist vierfach) ausgeführt.
Die Probleme mit dem Band, dem Port und dem Schlauchsystem können hier prinzipbedingt nicht auftreten. Auch gilt die Operation als technisch weniger anspruchsvoll als die Implantation eines Magenbandes und kann zudem billiger durchgeführt werden, weil das je nach Fabrikat bis zu 1.600 Euro teure Magenband nicht benötigt wird.
In den letzten Jahres gibt es häufig Berichte über teilweise gerissene Klammernähte, die eine erneute Operation nötig machen um einen Gewichtsanstieg zu verhindern. Die Gastroplastik ist nur bedingt reversibel. Eine Feineinstellung des Stomas wie beim Magenband kann hier prinzipbedingt ebenfalls nicht durchgeführt werden.
Wie bei allen Adipositaschirurgischen-Massnahmen müssen auch bei der Gastroplastik lebenslang Vitamine, Spurenelemente und Eiweiß zugeführt werden.
Von „
http://de.wikipedia.org/wiki/Adipositaschirurgie“