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Ramona die Nachteule

Forumsbesitzerin und Ansprechpartnerin für Selbsthilfegruppen in Deutschland sowie SHG-Leitung

  • »Ramona die Nachteule« ist weiblich
  • »Ramona die Nachteule« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 55 565

Wohnort: Ansbach

1. Operationsdatum: 2000-09-08

Art der 1. OP: Magenband

Operationsmethode: Umbau Magenband -> RNY Magenbypass

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1

Sonntag, 25. November 2007, 15:28

Gewichtszunahme nach erreichtem Zielgewicht

Immer wieder lese und höre ich die letzten Wochen/Monate, dass es vermehrt auch Bypässler gibt, die nach erreichen Ihres Wunsch/Zielgewichtes wieder zunehmen. Es wäre schön zu wissen, um wieviel Kilos es sich dabei handelt und was Ihr dagegen macht bzw. gemacht habt. Toll wäre es, wenn hier wirklich alle Betroffenen antworten würden. Vielleicht wäre noch gut zu wissen, wann die Erst-OP war, wann das Zielgewicht erreicht wurde, wieviel in welchem Zeitrahmen wieder zugenommen wurden und welcher Bypass damals operiert wurde. Wenn Ihr wisst, warum Ihr die Gewichtszunahme hattet, wäre es toll, wenn Ihr es mitteilen würdet. Vielen Dank für die Unterstützung. :ihrseidprima:
Lieben Gruß
:eulendrink:
Ramona



9/2000 -> BMI 44,41 * 9/2009 -> BMI 21 -> 10/2012 -> BMI 24 * 12/2013 -> BMI 23 * 5/2014 -> BMI 24


:spende_forum:

  • »maery« ist weiblich

Beiträge: 3 156

Wohnort: französische Schweiz (Fribourg)

1. Operationsdatum: 2005-05-10

Art der 1. OP: Distaler Magenbypass

Operationsmethode: Distaler Magenbypass

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2

Sonntag, 25. November 2007, 16:06

Hi Ramona

Ja dann erzähl ich mal... Also meine Bypass-OP war ja im Mai 05 mit 146 kg und im Juni 06 bei meiner Hochzeit wog ich dann 60 kg. Dann nach den Flitterwochen und so wog ich noch 56 kg... Das alles bei 170 cm!!! Es ging mir körperlich gesehen nicht wirklich gut... war blass und oft Kraftlos und hatte Kreislaufbeschwerden! Ich musste vom Arzt aus zunehmen und bei ca. 60 kg wars dann einigermassen ok...

Ich hielt das Gewich einige Zeit doch dann ging es rauf auf ca. 63-65 kg im März 07. Da liess ich den Bodylift machen... war frustriert über das Ergebnis aber hield das Gewicht einigermassen...

Dann stand ich vor der Oberschenkelstraffung und hörte vor 3 Monaten mit dem Rauchen auf. Mein Gewicht stieg auf 72 kg hoch!!! Die Bodylift Narben spannten... ich fühlte mich nicht wohl und war sowas von unzufrieden mit mir selber... brachte aber gleichzeitig meinen Hintern nicht hoch für Sport, obwohl ich früher soo viel freude am Sport hatte!

Jetzt nach der Straffung stehe ich bei 68kg und es geht mir gut, körperlich sogar sehr gut! Im Moment hab ich keinen Stress abzunehmen aber schaue einfach das ich nicht zunehme! Im Frühling nach meinem Umzug will ich aber schon schauen das ich es wieder auf meine 65 kg schaffe und das dann halten! Dann sollte ich wieder in meine ganzen Klamotten passen ;) denn 5 kg sind nun mal ne Kleidergrösse... und wär ja schade um die vielen schönen Kleider... haha..

Ich weiss das dies für einige nicht nachvollziehbar ist das man 5 kg runter will oder so... Hab ich auch nicht verstanden als ich noch mehr auf den Rippen hatte...! Aber in der "Gewichtsklasse" macht das viel aus!

EDIT; meine Zunahme liegt natürlich noch genau in dem Bereich den mir der Arzt auch schon vorausgesagt hat... aber ist halt unangenehm gerade wegen der Narben.
Höchstgewicht; 146 kg im Mai 2005
Heutiges Gewicht; 70 kg bei 170 cm


vorher-nachher-Bodylift

vorher-nachher Oberschenkelstraffung

OP-Bericht Oberschenkelstraffung



"Was juckt`s die Eiche wenn sich ein Wildschwein an ihr kratzt..." ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »maery« (25. November 2007, 16:08)


Elisabeth

Moderatorin und Leiterin SHG und ST Augsburg

  • »Elisabeth« ist weiblich

Beiträge: 30 832

Wohnort: Bayern

1. Operationsdatum: 2006-05-15

Art der 1. OP: RNY - Magenbypass

Operationsmethode: Proximaler Magenbypass

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3

Sonntag, 25. November 2007, 22:15

Meine OP war im Mai 2006 (RNY-Bypass) - im September 2007 hatte ich mein Zielgewicht erreicht. Sogar weniger - ich wollte 75 kg.
Ich stand im September bei 78/79 kg und musste wegen meines Dünndarmverschlusses operiert werden - entlassen wurde ich dann mit 71 kg.

Meine Familie und alle Menschen um mich herum waren entsetzt über mein Aussehen - klar hatte mich die OP geschlaucht - aber mit 71 kg fanden alle ich sehe faltig und klapprig aus. Selbst mein Arzt war nicht mit mir zufrieden und meinte jetzt müsse aber Schluss sein mit Abnehmen.

Also freute ich mich darüber - ich bin einmal im Leben so weit, dass ich sogar zunehmen kann. Erst war das gar nicht so einfach - ich habe mir während meiner Abnahme nichts gegönnt - vor allem keinen Zucker und keinen Alkohol. Alkohol habe ich bis jetzt noch nicht probiert. Aber schon mal Schokolade oder Kuchen - und was soll ich Euch sagen - die Esssucht hat mich wieder im Griff. Plötzlich schmecken mir die Sachen, die die vorher so gerne und mit Genuss gegessen habe nicht mehr so gut. Das Ungesunde lockt mich viel mehr und in immer größeren Mengen - obwohl ich dann hinterher sagen muss, dass es mir oft gar nicht so gut geschmeckt hat ein fürchterlich süsses Kuchenstück zu essen - hinterher auf der Couch zu liegen (leichtes Dumping - was mich nicht von weiteren Versuchen abhält) und vom schlechten Gewissen geplagt zu werden. Aber bereits am nächsten Tag hat mich die Lust wieder und ich kann häufig nicht widerstehen. Mein Gewicht war heute morgen 74 kg - damit könnte ich problemlos leben (wenn es so bleiben würde) - aber ich befürchte, dass es immer weiter nach oben geht und ich meinen Schweinehund nicht in Griff bekomme.

Ich sage mir jeden Tag - das Essen soll nie mehr Mittelpunkt meines Lebens sein (ich habe mir das Schlanksein mit einigen Entbehrungen hart erkämpft - also auch durch Bypass nicht geschenkt bekommen) - aber es ist schwer und ich habe es mir nicht so schwer vorgestellt. Vor allem dachte ich mir, ich kann mir einmal etwas gönnen - dies so richtig genießen und dann wieder tagelang gesund und mit mir zufrieden leben. So wie es schlanke Menschen ohne Gewichtsprobleme auch machen - die schlemmen auch nicht jeden Tag.

Jetzt sehe ich es so - einmal süchtig - immer süchtig
ich will doch nie mehr dick sein ;(;(;(

und sehe jetzt schon die Leute tuscheln und tratschen:flüster:

Ich hoffe, dass ich das bald in den Griff bekomme
Grüße
Elisabeth
Elisabeth

Höchstgewicht 05/2006 * 170,0 kg * BMI = 59,52 * aktueller BMI = 29,8 !!! *Wunsch 24 :positiv:
OP Gewicht 15.05.2006 * 165,0 kg * RNY-Bypass




Mein OP-Bericht vom 15.05.2006

ACHT !! Jahre nach OP


  • »Sunshine74« ist weiblich

Beiträge: 916

Wohnort: München

1. Operationsdatum: 2006-03-21

Art der 1. OP: RNY - Magenbypass

Operationsmethode: RNY - Magenbypass

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4

Montag, 26. November 2007, 10:50

Hallo zusammen,

also ich wurde im März 06 mit 135kg operiert. Klassischer RNY-Bypass

Im Sommer diesen Jahres (also knapp 1,5 Jahre nach OP) bin ich dann bei 69 Kilo angelangt. Damit war ich voll zufrieden!
Mittlerweile wiege ich wieder 74 Kilo, Tendenz steigend!
Warum?
Mir geht´s da genauso wie Elizabeth, die Fresssucht hat mich wieder voll im Griff und das "bisschen" Dumping hält mich nicht auf.
Und ich hab auch nicht mehr soviel Motivation regelmäßig Sport zu reiben wie ich es in den letzten Monaten getan hab.

Aber ich werd mich wohl wieder in den Arsch treten müssen, wieder Sport treiben und versuchen das Essen besser in den Griff zu bekommen.
Wenn es doch nur so einfach wäre!

Grüss
Sonja

  • »ganges« ist männlich

Beiträge: 991

Wohnort: Deutschland

1. Operationsdatum: 2006-03-01

Art der 1. OP: RNY - Magenbypass

Operationsmethode: RNY - Magenbypass

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5

Montag, 26. November 2007, 12:36

RE: Gewichtszunahme nach erreichtem Zielgewicht

hallo , :hallo:


ein wirklich gutes und interessantes thema was du da aufgemacht hast ramona !
auch weil ich denke das es ein tabu thema ist den zunahme empfinden wir alle als schlecht und keiner gibt gerne zu wenn bei ihm es nicht so toll läuft ! oder sehe ich das falsch ?

ich will mich da mal einklinken !

also bei mir ist es auch so das ich zzt. 3 kg zugenommen habe.
ich hatte bei den letzten 3 mal wiegen 80 + kg !

das liegt bei mir an zwei ganz klaren ursachen !

erstens kann ich zzt. keinen sport machen ( ca. 3 monate nicht )
das liegt aber nicht an trägheit sondern daran das ich mit der betreung eines sehr nahen menschen der schwerst erkrankt ist zeitlich absolut gebunden bin.

zweitens das ich gerne esse :alles:und durch die recht zeit intensive geschichte die mich da bindet auch eher mal zu fast foot greife.

also die lust oder sucht zu essen sich meldet.
dazu kommt mal hier was süßes , da mal was süßes oder da mal was käse.
das summiert sich dann.

der bypass arbeitet der pouch ist ok ! daran liegt es also nicht !
das zeigt mir aber das ich an den punkt angekommen bin wo jeder nicht operierte sich sein ganzes leben lang befindet.
man muß darauf achten was und wieviel man isst.
die zeit des schnellen gewichtverlustes ist vorbei !
halten ist nun angesagt. leichter gesagt als getan ! :] :grinsen:

mal ganz im ernst durch unsere op sind wir im normal gewicht angekommen.
die meisten nicht operierten die normal essen haben kilos zuviel.
wenn man also weiter "normal gewichtig " beleiben will und nicht ein paar kilos mehr haben will muß man was dagegen tun.
ich denke das diese einsicht nicht leicht ist sie umzusetzen. denn essen macht spaß und ist es ist leichter zuzunehmen als abzunehmen den abnehemn heißt verzicht !

bitte versteht mich nicht falsch !
ich weiß das das was ich schreibe richtig ist aber ich weiß noch nicht ob ich es auch so umgesetzt bekomme !
es tut aber gut zu lesen das ich mit diesem problem nicht alleine bin !

in diesem forum gibt es ja auch immer mehr "langzeit"operierte wo dann das thema gewicht halten und abnehmen zum tragen kommt.
wie halt bei nicht operierten auch.

vielleicht sollte man das mal zu einem dauerthema machen. falls es das noch nicht gibt mit einem eigenen themenbereich.


gruss

ralf :hallo:
Gewicht vor der OP (01.03.06 ) 138,4 kg :alles:
Gewicht seit Juni 2006 schwankend zwischen 77 kg bis 79 kg aber das konstant ! :grinsen:
SEIT DEM 04.12.06 DER ZENTNER GEWICHSTVERLUST VOLL !! :freu:

  • »BidDaddy« ist männlich

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Wohnort: Mönchengladbach

1. Operationsdatum: 2006-07-05

Art der 1. OP: RNY - Magenbypass

Operationsmethode: RNY - Magenbypass

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6

Montag, 26. November 2007, 17:31

RE: Gewichtszunahme nach erreichtem Zielgewicht

Hallo Fories, hi Ramona,
zu diesem Thema muss ich mich zu Wort melden auch auf die Gefahr hin das danach so mancher nichts mehr mit mir zu tun haben will.
Kurz zu mir: 46 Jahre, Op Magenbypass, seit 05.07.2006, Höchstgewicht: Ca. 195Kg, akt. Gewicht: 105.5Kg.
Diese Zahlen sagen aber nichts über meine körperliche Verfassung aus.
Vor der Op war ich ein sehr kranker Mann, heute bin ich kerngesund.
Mein Körperfettanteil ist 22% bei einer Muskelmasse von 39%.
Das ganze ist leider kein Selbstläufer und so bin ich gezwungen eine Menge dafür zu tun.
Zu meinem Bedauern muss ich feststellen das viele von uns ihre Ziele soweit zurückgeschraubt haben bis es halt passte. Nach dem Motto " Hier bin ich, hier bleib´ich und hier ist jetzt mein Ziel". Ich habe gelernt das ich mich ab einem gewissen Punkt, bei mir waren es 130 Kg(im März) aufraffen musste mich zu bewegen um nicht wieder in den alten Trott zu geraten. Leider habe ich bemerkt das ich mit dieser Einstellung zu einer Minderheit gehöre und das Gros der Leute den A...h immer noch nicht hochbekommt. Ich bin die endlosen Diskussionen über das Thema, "was kann ich essen, wieviel kann ich essen, gehen meine Lieblingsspeisen noch, warum kann der Andere das essen und ich nicht usw." unsagbar leid.
Wo sind die Beiträge mit Themen wie: "Wer geht mit zu Sport, wer hat Lust zu walken, welche Fitnessstudios können mir weiterhelfen, welche Art der Bewegung kommt für mich in Frage usw.".
Vielen von uns ist das wunderbare Geschenk einer zweiten Chance gegeben worden und was passiert, man beglückwünscht sich zu verlorenen Kilos die gar kein Erfolg sind. Jemand der sich von 150Kg auf 80Kg herunter gewurstelt hat und immer noch fast den gleichen Körperfettanteil hat lügt sich selber in die Tasche.
Ich wünsche jedem von uns das er zu der Einsicht kommt, das die Op für sich gesehen nur der erste Schritt sein kann und das man nur mit Disziplin und Ausdauer das gesunde Leben erreicht das wir uns alle wünschen.

LG Ralf
[/

  • »Sandro« ist männlich

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1. Operationsdatum: 2004-01-14

Art der 1. OP: Proximaler Magenbypass

Operationsmethode: Proximaler Magenbypass

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7

Montag, 26. November 2007, 19:28

also... dann komme ich mal als Bypass-Opa....

OP im Januar 04 mit 156kg, bei 186cm

Tiefstsgewicht: ca. 18.12.2005: 78.8kg
danach anstieg auf 84 bis 86kg! gleichbleibend

Abdominalplastik im Nov 06 mit 86kg

in der Folge stetiger leichter Gewichtsanstieg, viel Stress, immer schlechteres Sättigungsgefühl...

bei 93bis 95kg im Okt 07: Magenspielgelung mit Sklerosierung, Durchgang Pouch --> Anastomose grösser als 16mm (danach ca. 6 bis 8mm, keine Probleme mit Essen)
Wiederholung der Sklerosierung 3 Wochen danach. (wird max. 3x nacheinander gemacht als Behandlung, kann aber später wieder vorkommen.)

Sättigungsgefühl wieder da, zur Zeit keine weiteren geplant. Gewicht 86 bis 88kg, Tendenz leicht fallend.

Mein Arzt meinte, ab eine Gewicht von 95kg in meinem Fall, müssen wir ernsthaft einen weiteren Eingriff in Betracht ziehen und dabei die genaue Ursache finden (Durchgangsgrösse, Pouchgrösse, Form usw..) Einen Umbau von einem proximalen in einen distalen Bypass nur wenn es nicht anders geht, die zu erwartenden Mangelerscheinungen va. in Bezug auf Calcium trotz Substituion seien ihm für meine 40 Jahre noch zu früh).

Zur Zeit stimmt es wieder, Abdominalplastik macht keine Schmerzen aufgrund der Gewichtszunahme bzw wieder Abnahme.

Essen: Ich habe schon vor der OP gesund gegessen und kann hier nicht mehr viel beisteuern.

Sport: Familien-Sport, Gartenarbeit um Haus, Hund, Skifahren, die eine oder andere Wanderung, Treppenlaufen wo es möglich ist...

Das sind meine Eckdaten

  • »maery« ist weiblich

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1. Operationsdatum: 2005-05-10

Art der 1. OP: Distaler Magenbypass

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8

Montag, 26. November 2007, 20:10

Hallo Ralf

Wieso sollten wir nun nichts mehr mit dir zu tun haben wollen? Du schreibst was du denkst und es trifft teilweise auch zu was du schreibst, da bin ich einig mit dir! Es darf keiner denken das einem mit dem Bypass einfach alles geschenkt wird!

Auch ich habe mein Ziel nicht mit faulenzen erreicht! Aber es ist normal das man eine leichte Gewichtszunahme erlebt nach dem erreichen des Tiefpunktes, so mein Arzt! Und diese Zunahme hab ich zum Beispiel jetzt erlebt... Es gefiel mir gar nicht! ABER es ist auch Muskelmasse dabei und ich als ich dann schwarz auf weiss hatte das mein Körper aus einer idealen Zusammensetzung besteht war ich wieder beruhigt und geniesse das Leben. Sobald ich darf werde auch ich meinen Hintern wieder hoch nehmen und Sport machen denn ohne gehts nicht da meine Ernährung sehr gut ist abgesehen von kleinen ausrutschern.

Es ist aber halt auch so das wir eine Krankheit haben die nicht nur körperlich ist. Es ist schnell passiert wieder in alte Verhaltensmuster zu fallen wie bei jeder anderen Sucht auch! Deshalb sind wir ja füreinander da!
Höchstgewicht; 146 kg im Mai 2005
Heutiges Gewicht; 70 kg bei 170 cm


vorher-nachher-Bodylift

vorher-nachher Oberschenkelstraffung

OP-Bericht Oberschenkelstraffung



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  • »BidDaddy« ist männlich

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Art der 1. OP: RNY - Magenbypass

Operationsmethode: RNY - Magenbypass

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9

Montag, 26. November 2007, 21:51

Hi Maery,
Ich glaube das alle die wie ich ausserhalb der "Norm" standen sich irgendwann mal gesagt haben, wenn ich wieder zu den "Normalen" gehöre dann gebe ich meinem Leben ganz neue Impulse, stimmts? Aber leider spielt der Kopf nicht immer mit. Ich weiss nicht wie ich reagiere wenn ich in kurzer Zeit 30 Kg zunehme, darum tue ich alles um es nicht so weit kommen zu lassen. Mein Antrieb ist es nicht mehr dahin zu kommen wo ich viel zu lange war. Nämlich körperlich und seelisch ganz tief unten. Um das zu verhindern muss ich mich leider ziemlich schinden. Aber ich weiss wofür ich schwitze.
Kurzum, ich glaube wir dürfen uns keinen Schlendrian erlauben und müssen immer auf der Hut sein um nicht wieder in alte Verhaltensmuster zu fallen. Das Essen ist nicht mehr unser Lebensmittelpunkt und wir sollten lernen die Lücke mit Sinnvollem zu füllen.

LG Ralf :positiv:
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Ramona die Nachteule

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10

Montag, 26. November 2007, 22:44

Zitat

Original von BidDaddy
Kurzum, ich glaube wir dürfen uns keinen Schlendrian erlauben und müssen immer auf der Hut sein um nicht wieder in alte Verhaltensmuster zu fallen.


Du hast es auf den Punkt gebracht. Wir dürfen uns keinen Schlendrian erlauben. Ich habe ihn mir auch erlaubt. Gut gegessen, wenig Sport gemacht und auch gerne mal einen Caipi getrunken. Die Quittung habe ich bekommen. Auch wenn der eine oder andere meint (mein :uhu: übrigens auch) mir stehen die zugenommenen Kilos bestens, ich sehe es teilweise anders. Ich weiß, dass mir die paar Kilos sicherlich vom Optischen her nicht schlecht tun, aber ich hoffe natürlich auf der anderen Seite, dass jetzt der Stopp eintritt, denn ich möchte auch nie mehr dick werden.

Ich weiß aber auch, warum ich die zugenommenen Kilos habe und werde ab Januar (vorher geht es gesundheitlich nicht) wieder beginnen, wo ich vor 1 Jahr aufgehört habe. Ich möchte nämlich weiterhin so essen wie momentan und auch zwischendurch einmal einen Caipi trinken, also muss ich wieder verstärkt Sport machen. Dies ist eine Erfahrung/Formel, die auch viele Millionen Menschen machen müssen, auch wenn sie nicht an Adipositas erkrankt sind. Es ist und bleibt ein täglicher Kampf.
Lieben Gruß
:eulendrink:
Ramona



9/2000 -> BMI 44,41 * 9/2009 -> BMI 21 -> 10/2012 -> BMI 24 * 12/2013 -> BMI 23 * 5/2014 -> BMI 24


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11

Montag, 26. November 2007, 22:56

Hi Ramona,

Was in drei Teufelsnamen ist ein Caipi :nix:

Lass´mich nicht dumm sterben

LG Ralf
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Ramona die Nachteule

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12

Dienstag, 27. November 2007, 00:04

Hallo Ralf, :hallo:

Caipi ist ein Cocktail. Guck mal hier -> Klick mich !! oder hier -> Klick mich !!
Lieben Gruß
:eulendrink:
Ramona



9/2000 -> BMI 44,41 * 9/2009 -> BMI 21 -> 10/2012 -> BMI 24 * 12/2013 -> BMI 23 * 5/2014 -> BMI 24


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  • »Michael« ist weiblich
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Art der 1. OP: Magenband

Operationsmethode: keine Angabe

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13

Dienstag, 27. November 2007, 00:42

Hallo zusammen :hallo:

Das ist ein interessantes Thema. Habe bisher bewusst noch nichts dazu geschrieben, schliesslich will ich auch erst mal lesen und dann schreiben.

;)

Mal meine Zahlen:

Ausgangsgewicht vor der ersten Adipositas-OP (2002, damals Magenband):
185kg, Tendenz steigend

Gewicht bei Umbau zum Bypass (2004):
151kg

Tiefstgewicht nach ca. 1/2 Jahr nach der Umbau-OP (2005):
72kg

Heutiges Gewicht:
zwischen 95 und 100kg


Wie Ihr seht macht meine Gewichtskurve zuerst einen raschen Fall nach unten, wobei man da berücksichtigen muss, dass ich 7 Monate im Spital war (3 Tage nach Umbau-OP Komplikationen mit Lungen- und nekrotisierender Bauchspeicheldrüsenentzündung, Herzrhythmusstörungen, Nierenprobleme, etc., etc.), davon 1,5 Monate intensiv und dann noch einen Monat in der Reha. Diese Zeit hat bestimmt dazu beigetragen, dass ich überhaupt derart tief runter kam mit dem Gewicht, was allerdings alles andere als gesund war. Jene, die mich am Bayerntreffen 2005 in Engelthal gesehen haben, können das bestimmt bestätigen...

... seither gehts mir körperlich einwandfrei (bis auf 2x kurze Probleme mit Verstopfung + 1x leichte Bauchspeicheldrüsenreizung) und das Gewicht stieg seit meiner Entlassung aus der Reha (August 2005) stetig an.

Natürlich habe ich diese Entwicklung mitverfolgt... habe jedoch durch die stetigen gesundheitlichen Probleme meiner Frau meine eigene Situation nicht sonderlich ernst genommen (war in dem Sinne auch nicht derart nötig) und im Verlaufe dieses Sommers wurde mir wirklich bewusster denn je, dass man eben doch nicht da operiert wurde, wo man ex-Übergewichtige wie mich eigentlich hätte operieren müssen, nämlich am Kopf, im Hirn. Denn ich bin weder durch eine Krankheit, noch durch Vererbung oder was auch immer übergewichtig geworden, sondern zu 100% durch absolutes Fehlverhalten in der Ernährung, inkl. Aufgabe des regelmässigen Sports (habe früher mal Fussball & Unihockey gespielt)... später wie mans eben kennt, die typische Spirale nach unten... mehr Gewicht, mehr Probleme bezüglich Beweglichkeit, Kleider, usw. (gesellschaftlich war ich absolut integriert, fast keine Probleme), ja und letztlich erste Anzeichen von körperlichen Folgen wie zu hoher Blutdruck. Zum Glück blieb es bei dieser einzigen Folge (ist heute dank dem viel tieferen Gewicht längst wieder Geschichte).

Gut... ich denke seit diesem Sommer hats bei mir im Kopf auch Klick gemacht... natürlich kann ich ernährungstechnisch noch viel mehr tun, ebenso könnte ich Sport treiben (bleibt derzeit aus zeittechnischen Gründen völlig auf der Strecke), aber ich habe gelernt mein Gewicht zu kontrollieren. Mit "kontrollieren" meine ich nicht, dass man einfach auf die Waage steht und feststellt, dass das Gewicht steigt und man schaut zu, sondern wirklich, dass man gezielt Dinge umsetzt. Ich habe zb. heute noch die Tendenz zu süssen Getränken... bis vor wenigen Monaten war es unvorstellbar für mich, auf die zu verzichten... habe ich bis heute noch nicht geschafft, aber wenigstens habe ich es geschafft auf die "Light-Produkte" umzustellen... nicht die klassischen "light-Colas" etc., sondern einfach Getränke mit max. 3-5 Kalorien pro irgendwas... beim Essen geniesse ich halt heute immer noch gerne und die Strecken zum Kühlschrank sind mir auch heute noch einwandfrei bekannt und die gehe ich zur Not auch im Schlaf...

... aber... es sind keine Mengen mehr wie früher und man macht sich ernsthaft Gedanken über die Gesundheit, das Gewicht, etc. - man hat durch das Erreichte mit der Operation nicht die Lösung für immer, aber man hat eine einmalige Chance, dass auch der Kopf mit der Entwicklung mit kommt und dass man durch das tiefere Gewicht motiviert ist, wieder anzusetzen, wo man theoretisch auch ohne Operation ansetzen könnte, aber wir wissen ja alle... die grösste Schwäche des Menschen, das ist der eigene Wille. Am Satz "wer will, der kann" ist schon was dran... auch wenn das viele nicht gerne lesen und hören möchten, es ist aber so.

Bei der ganzen Geschichte habe ich bewusst die Operationsarten ausgeklammert, denn die spielen nur sekundär eine Rolle. Sicherlich kann man darüber streiten was besser ist... denke sicher besser ist, dass möglichst die Erstoperation die richtige und endgültige OP ist, also nix mit "mal Band machen, kann ja immer noch umsteigen"... wer so denkt, hat nicht verstanden worum es in der Adipositaschirurgie geht. Gibt nicht nur potentielle oder operierte Patienten die das nicht verstehen, es gibt auch Ärzte darunter.

Sicherlich ist wohl auch fakt, dass das Magenband die bekannteste OP-Methode ist, diese Methode auch eben zu rasch bei allen möglichen übergewichtigen Menschen angewendet und viel zu wenig auf die psychologische Seite der Geschichte geachtet wurde. Das Magenband ist auf Dauer nur erfolgreich, wer absolut stabil, konsequent und diszipliniert sich verhalten kann und wenn man sich ehrlicherweise die Gesellschaft anguckt (nicht nur die böse und diskriminierende, sondern auch die manchmal sehr scheinheilige - und somit keinen Deut bessere - Adipösen-Gesellschaft) - aber selbst wenn alles stimmt... Psyche, Disziplin, etc. - selbst dann kanns schief gehen, weil die Komplikationen mit Fremdkörpern im eigenen Körper gröber ausfallen, als jahrelang gepredigt wurde (oder immer noch wird).

Damit ist absolut nicht automatisch der Bypass die glorreiche Lösung des Problems... da sind die Probleme wieder anders gelagert, aber fakt ist wohl, egal mit welcher OP-Methode man unterwegs ist... wer nicht dauerhaft sein Verhalten verändern kann, wird mit jeder OP-Methode auf irgendeine Art und Weise scheitern oder einfach nicht das erreichen, was theoretisch möglich wäre. Schauen wir uns alle Operierten mal in 3,5 oder 8 Jahren wieder an und würden wir dann ehrlich die verschiedenen gegangenen Wege etwas beleuchten... man täte wohl staunen.

Nochmals kurz zu mir... die heutige Gewichtssituation ist für mich absolut akzeptabel und in Ordnung. Sicherlich... 10-15kg weniger wären perfekt für mich, aber deswegen spinne ich nicht herum, sondern ich bin glücklich eine Lebensqualität erreicht zu haben, die ich mit meinen früheren 185kg (mit steigender Tendenz) wohl nie mehr erreicht hätte, so denn ich jetzt noch am Leben wäre. Die Adipositaschirurgie hat mich letztlich zwar auch um ein Haar das Leben gekostet, aber ich würde sie jederzeit wieder anpacken, immer mit den Voraussetzungen, dass man nicht weiss was kommt und vergleichbar damit keine andere Methode einen ähnlichen Erfolg zu verzeichnen hat.

Achja... und dass ich SHG-Arbeit leiste, das hat nicht damit zu tun, dass möglichst viele übergewichtige Menschen dann beim Chirurgen auf dem OP-Tisch landen sollen (sonst müsste ich wohl eine Prämie pro Patient erhalten), sondern die Motivation ist die Begleitung jener Menschen, die sich mit der Operation auseinandersetzen, sei dies vorher, während oder nach der OP... jegliche Selbstdarstellungen befremden mich sehr, ebenso jegliche Glorifizierung, speziell der Adipositaschirurgie als Ganzes.

Hm... falls jemand was nicht versteht was ich geschrieben habe... man darf mich ruhig fragen: michael.brunner@adipositas-schweiz.ch.

So... und nun freue ich mich auf weitere Texte und Erfahrungsberichte, Geschichten, etc. rund um das Thema, das weit komplexer ist als wir manchmal denken.

:positiv:

  • »Yvette« ist weiblich

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14

Dienstag, 27. November 2007, 00:51

Hallo, muss mich auch mal wieder melden:
Nach einer „verunglückten“ MB-OP Anfang 2001 und drei unterschiedlichen Bypass-OP's in den drei Folgejahren (banded-Bypass, proximaler Roux, distaler Roux) war ich Ende 2005 endlich auf 73 kg (Anfangsgewicht: 128kg bei 163 cm). Und das auch nur mit Aqua-Aerobic, und Nordic-Walking bis zum Halbmarathon (wöchentlich etwa 35 – 40 km gewalkt), Radfahren (auch Heimtrainer) etc. Also nicht gerade ein Couch-Potatoe. Stolz wie Oskar bei Kleidergröße 42. Waren zwar nicht die davor immer gehabten 58 kg (bei 60 Zigaretten täglich), aber damit konnte ich ausgezeichnet leben. Ja, ja, da steht in dem Buch von Prof. Weiner halt auch was von einer möglichen Gewichtszunahme von 10% des „verlorenen“ Gewichts, aber da steht auch was von Dumping, und zwar so, als hätte es zwingend jeder, der was Süßes isst oder zu viel Fett, aber so’n Dumping, das hatte ich doch auch in den ganzen Jahren nie …. Ja, und dann, ab Januar 2006, da fing es an. Ich habe nichts an meinem Verhalten geändert – nicht was das Essen betraf und genauso wenig etwas an meinen sportlichen Aktivitäten. Und es folgte Kilo auf Kilo. 10 % des verlorenen Gewichts wären ca. 5,5 kg gewesen. Pustekuchen. Ende März wog ich 89 kg, also satte 16 kg mehr in 3 Monaten, und es war kein Ende der Zunahme abzusehen. In Sachsenhausen zuckte man die Schultern; den Kommentar: „Gut seh’n Sie aus“ (ich wog 89 kg und hatte, weil es lausig kalt war, einen hellblauen Daunenmantel an – sah also eher aus wie 105 kg!!!), den hätte sich der Prof sparen können! Ach ja, noch kurz erwähnt: ich gehöre zudem zu den wenigen Operierten, die auch nach OP’s keinerlei Sättigungsgefühl verspüren, so dass ich mehr oder weniger darauf angewiesen war, mit einem kleinen Plastikpöttchen zu arbeiten mit Fassungsvermögen von ca. 50 ml, um zu wissen: Nu is es jut, nu is der Pouch aber proppenvoll.
Am 1. April habe ich mich mit meinem damals ziemlich neu herausgekommenen Buch „Atkins Basics“ hingesetzt, nicht darüber nachgedacht, dass ich keinerlei Zucker essen werde und möglicherweise auch nie wieder Nudeln und Kartoffeln und Reis und Brot – ich hab einfach nur gelesen und gemacht. Während des ersten Frühstücks (ein Omelette aus 1 Ei, 100 ml Sahne, 25 g Power-Play (96%-igesEiweißpulver), nem Schluck Sprudel und Süßstoff, ganz langsam stocken lassen in einem ordentlichen Stück Butter) lernte ich etwas ganz Neues kennen: Nach drei oder 4 Bissen fing ich plötzlich an, von einem Ohr zum anderen zu grinsen, schob den Teller mit dem Rest zurück und stellte laut fest: Wow, das war lecker. Ich fühl mich sauwohl, das war jetzt genau die richtige Menge, vielleicht esse ich später weiter, aber so wie es jetzt ist, ist es genau richtig. Nach 3 Monaten Atkins wog ich nicht mehr 89 kg, sondern 64 kg; die hab ich heut noch ohne jegliche Anstrengung, habe Traumwerte (z. B. Cholestrin 120), den leichten Eisenmangel hatte ich auch schon vor den OP’s und B12 spritzt Frau Dr. Rosenthal alle 3 Monate. Vitaminzufuhr ist bei Atkins Pflicht, aber die ist es ja sowieso nach Bypass-OP’s. Ich habe für mich selbst mit Atkins meine „Restlebenszeiternährung“ gefunden; die Portionen, die ich esse, sind kaum kleiner als die von Nichtoperierten. Ich habe mein Brot „vor Atkins“ im Backautomaten gebacken, jetzt tue ich dasselbe, allerdings mit veränderten Zutaten.
Bin zufrieden und glücklich und möchte den Horror und die Fassungslosigkeit aus Anfang 2006 nicht noch mal erleben. Und: Sport kann richtig Spaß machen... (habe gerade 3 Wochen lang die Wohnung meiner Mutter in Frankfurt zusammengepackt - sie ist 86 Jahre, hatte Mitte Oktober eine Begegnung der dritten Art mit einem jungen Mann, deren Folge ein Oberschenkelhalsbruch war. Sie wohnt im 4. Stock ohne Aufzug = 68 Stufen. Hab in den 3 Wochen richtig Kondition bekommen. Ein Dutzend Mal am Tag die Treppen runter und wieder rauf gefegt... - soll schöne Waden geben :P )
Liebe Grüße
Yvette
Wenn die, die schlecht über mich reden, wüssten, was ich über sie denke, würden sie noch viel schlechter reden!

  • »ganges« ist männlich

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1. Operationsdatum: 2006-03-01

Art der 1. OP: RNY - Magenbypass

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15

Dienstag, 27. November 2007, 07:42

RE: Gewichtszunahme nach erreichtem Zielgewicht

hallo ralf , :hallo:



ich kenne dich ja nun relativ lange. ich kenne deine grundsituation.
du hast in allem was du schreibst vollkommen recht !

es entspricht den tatsachen , das ob wir wieder zunehmen oder nicht zu 100 % in unseren händen liegt.
denn ein nicht adipöser der nicht operiert ist achtet auch selber darauf wo
sein gewicht hingeht !

es stimmt auch was du schreibst wenn du von den körperfett anteilen und muskelmassen sprichst !
es gibt menschen die zuviele kilos haben aber sogut wie "kein fett" !

es ist wirklich so das viele den hintern nicht hoch bekommen und sich alleine auf den bypass verlassen.
und es stimmt auch das man gerne sich schleifen läßt !

ich bin da keine ausnahme. man muß sich dann in den eigenen hintern treten !
klar ist die couch schöner als ins studio zu gehen !

du hast recht es wird immer wieder über essen und nicht über sport usw gesprochen !
das war mir nicht so bewußt stimmt aber !

im grunde kommt doch alles auf eines herraus.
man muß etwas tun um seine probleme in den griff zubekommen und dann muß man dran bleiben es weiter zutun !

das werkzeug ( Band , bypass u.ä. ) haben wir ja nun , machen müßen wir es !

wie ich einer sehr lieben freundin kürzlich in eiem anderen zusammenhang geschrieben habe :

was du können mußt kannst du , was du tun mußt weißt du , nun mußt es auch tuen !

ich will nicht klug schwätzen auch ich neige dazu nicht immer am ball zu bleiben aber das wichtige ist den ball wieder aufzunehmen und nicht wie ein vogelstrauß den kopf in den sand zustecken und sich und die ganze welt wegen der ungerechtigkeit zubedauern !

gruss

ralf :hallo:
Gewicht vor der OP (01.03.06 ) 138,4 kg :alles:
Gewicht seit Juni 2006 schwankend zwischen 77 kg bis 79 kg aber das konstant ! :grinsen:
SEIT DEM 04.12.06 DER ZENTNER GEWICHSTVERLUST VOLL !! :freu:

  • »alisa das Kampfzwergerl« ist weiblich

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16

Dienstag, 27. November 2007, 07:53

:knuddel:ramona

mein bypass ist ja nun noch nicht soooo alt :zwinkert: 2/07

nach der op hatte ich bei 157cm 55/57kg erreicht

das gewicht hat sich auch ne weile so gehalten, heut schwank ich zwischen 58-59kg und denke dass mein körper sagt DAS IST ES FÜR DICH

ich bin zufrieden so wie es ist, habe mir aber in den kopf gesetzt nie wieder die 60 sehn zu wollen :neinnein:

das hört sich blöd an, aber das ist einfach in mir :]

sollte das doch der fall sein werd ich meinen inneren schweinehund wieder überwinden u sport machen

bei der ganzen sache darf ich auch nicht vergessen, dass ich auch noch keine PC hatte und so auch mit 60kg weiß, dass das nicht "MEIN gewicht " ist

ich halte mir oft diese kurve vor augen die uns dr jonas in der shg gezeigt hat und weiß daher dass eine gewisse kurve nach oben vollkommen normal und ok ist

aber grade WIR haben mit steigenden kurven unsere probleme :zwinkert:

die angst lebt in uns!!!

WIR WERDEN IMMER AUF UNS ACHTEN MÜSSEN
=)manuela

okt 98 -106kg-lapband- - - ziel erreicht 2000-55-60kg
gehalten bis dez 05
jan 06 slippage
feb 06 rebanding-44kg
jun 06 zunahme auf 70kg

aug 06 schwedenband op 78kg
nov 06 74-76kg

dez 06 slippage 72kg
UMBAU zum RNY 7/2/07 bei 76kg
Neue Anastomose 30.4.07 56kg

aktuell 52-55kg :] bmi 21,9 :imgriff:

  • »Carmen« ist weiblich

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Art der 1. OP: Magenband

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17

Dienstag, 27. November 2007, 08:00

Hallo Zusammen
Ich finde das auch eine super Thema entlich kommt das Problem auch bei den Bypässlern zum Vorschein, für mich kamm es immer so rüber als werä das die Lösung schlecht hin für unser Grosses Problem hier im Forum.
Aber leider Gottes musste ich mir von meinem Behandelndem Arzt sagen lassen das es nicht so ist, ich habe nämlich auch mit dem Umbau gedanken gespielt gehabt. Ich hatte diesen Sommer Mein Band schon genau 5 Jahre und das gewicht ist um 15kg angestiegen.

ich habe aber von ihm bestätigt bekommen per Statistik Tabelle das es auch bei Bypass einen Gewichts anstieg wieder gibt spätestens nach 5 Jahren.
der Arzt hatt mich dann ein wenig beruhigen können und von der Op abringen, da ich e über dem Normalen Durchschnitt bin was an Gewicht mit Band möglich ist und die 10kg würde ich auch mit dem Band noch schaffen da es ja in einwandfreiem zustand ist. Dazu breuchte ich im Moment noch keinen Bypass :]

:positiv: ich hald mal wie sich di sache entwickelt die Notbremse ziehe ich wenn es wieder 3 stellig wir den das ist mein Horror ;( ;( ;( ;(

wünsch euch eine schöne zeit :blumenkuss:
Magenband Operation 2.Juli 2002
Bauchdeckenstraffung wurde gemacht am 11.4.2007
im KSSG vom Plastischen Chirurgen Dr. M.Jakubietz


  • »Michael« ist weiblich
  • »Michael« wurde gesperrt

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Art der 1. OP: Magenband

Operationsmethode: keine Angabe

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18

Dienstag, 27. November 2007, 08:36

RE: Gewichtszunahme nach erreichtem Zielgewicht

Zitat

Original von ganges
es ist wirklich so das viele den hintern nicht hoch bekommen und sich alleine auf den bypass verlassen.


Das ist leider ein Irrglaube, dem viele überhaupt erliegen und die erste Zeit (meinetwegen bis und mit ca. 2-3 Jahre) funktioniert alles wunderbar und dann stellen diese Menschen fest, dass halt eben auch der Bypass kein Selbstläufer ist und spätestens dann geht das grosse Gejammer los (wenn nicht schon früher).

Ohne Veränderung im eigenen Verhalten bezüglich Essen + Bewegung ist eine adipositaschirurgische Operation etwas böse formuliert aus dem Fenster geworfenes Geld.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael« (27. November 2007, 08:37)


  • »FA.CH« ist weiblich

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Operationsmethode: Proximaler Magenbypass

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19

Dienstag, 27. November 2007, 12:00

Sooooo ich auch mal will :)
Gewicht vor OP: 126.8 Kg
Tiefstgewicht: 80 kg
Gewicht heute 83.5 Kg

Ich hab immer, auch nach der OP, gerne und alles gegessen. Nur, genauso wie bei Elisabeth habe ich es momentan einfach nicht unter Kontrolle. Da ich keinen Dumping o. ä. kriege, macht das ganze noch einfacher.
Ich habe 1 Monat vor meiner Hochzeit zu hören bekommen "nicht mehr abnehmen, sonst passt ihr kleid nicht mehr" das wollte ich ja eigentlich nur bis zur Hochzeit durchhalten und dann meine langersehnte 7 vorne haben. Pustekuchen. Ich bin wie angewurzelt stehen geblieben und habe eben auch die paar Kilos zugenommen. Ich fühle mich recht wohl, allerdings ist die Angst da, wieder dick zu werden. Momentan bleibt mir einfach keine Zeit für Sport und so bleibt mehr hängen...ausserdem schmeckt mir zur Zeit einfach ungesundes viel besser... Alles ein Teufelskreis....

Lg
Ilenia



Bevor ich Dich empfing, ersehnte ich Dich,
bevor Du geboren wurdest, liebte ich Dich.
Du warst noch keine Stunde geboren,
da wäre ich schon für Dich gestorben.
Das ist das Geheimnis des Lebens.

  • »ganges« ist männlich

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1. Operationsdatum: 2006-03-01

Art der 1. OP: RNY - Magenbypass

Operationsmethode: RNY - Magenbypass

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20

Mittwoch, 28. November 2007, 07:17

RE: Gewichtszunahme nach erreichtem Zielgewicht

ja carmen hat recht nun kommen dazu die ersten feetbacks von bypässlern.
klar schafft man es auch mit dem bypass wieder zuzunehemen.
ich sage das auch immer wieder in der shg und wenn mich interessierte auf den bypass ansprechen.


ich glaube aber das das ein echtes tabu thema dastellt !
wir freuen uns und lassen uns hier feiern wenn die kilos fallen.
ich finde das auch richtig aber wenn dann mal wieder mehr auf die waage kommt schweigen wir aus schamm , angst usw.
das hat unsere elisabeth :knuddel: schön beschrieben.
was dafür spricht ist doch die tatsache das relativ wenige user sich hier zu wort gemeldet haben verglichen mit sehr viel banaleren themen oder !
also meinen besten dank an ralf , maery, michael elisabeth und alle anderen die sich hier äussern !! :dankeschön:

mir hat mal ein fachmann gesagt und ich muß ihm recht geben , sie sind und bleiben ihr lebenlang adipös egal wie wenig kilos sie wiegen werden.
es ist vergleichbar mit der alkohlsucht selbst wenn man trocken ist bleibt man alkoholiker !
zwar sind die suchterscheinungen nicht vergleichbar aber der weg ist ähnlich !

aber eines muß ich sagen das trifft auf mich wie auf viele andere user hier und auch in anderen foren wird es auch auch nicht anders sein.
wir jammern wenn wir zunehmen , wir reden über was kann man essen , wie läuft es mit dem essen aber wie DIDDADDY richtig schreibt warum reden wir nicht mal von sport und bewegung.
das problem sein gewicht zu halten haben doch im gunde fast alle menschen auch die die nie wirklich übergewicht hatten oder !?

wir reden viel aber unsere hintern bleiben unten. :grinsen:

ich will nicht klug reden auch ich bin hier nicht besser oder schlechter wie viele von uns. ich versuche nur das nicht zu verdrängen.

nach der op habe ich gefühlsmäßig festgestellt was mein verstand vorher wußte vom bypass alleine nimmst du nicht wirklich viel ab. nun mußte du was dafür tun.
heute 1,5 jahre nach der op bin ich wieder in der situation das ich gefühlsmäßig erfassen muß was mein verstand mir sagt vom bypass alleine bleibst du nicht dünn du mußt was dafür tun !

gruss

ralf :hallo:
Gewicht vor der OP (01.03.06 ) 138,4 kg :alles:
Gewicht seit Juni 2006 schwankend zwischen 77 kg bis 79 kg aber das konstant ! :grinsen:
SEIT DEM 04.12.06 DER ZENTNER GEWICHSTVERLUST VOLL !! :freu:

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